Lite mode. Switch to Full
invert_colors
logout
/de/
/de/
Post a Replyarrow_backarrow_downward
GermanyBernd2024-08-04 11:24:57 · 2yNo. 316073reply
Als ich eines morgens aus einem nicht gerade besinnlichen Traum erwachte, da erschrak ich nicht schlecht, denn ich fand mich in einen Neger verwandelt! Um genau zu sein, erschrak ich nicht sofort; obzwar ich schon im Dämmerschlaf nach dem Weckerklingeln im Schritt ein ungewohntes Volumen spürte, führte mir erst der Badezimmerspiegel mein Schicksal vor Augen: Meine Haut war kohlrabenschwarz, die Haare drahtig und kraus, die Augäpfel leuchteten schneeweiß aus ihren dunklen Höhlen und meine lippen erstrahlten in einem satten Feuerrot. Mein Entsetzensschrei verebbte zu einem anerkennenden "Uff!", als ich den Blick senkte und den pechschwarzen Fickprügel musterte, der neuerdings mit equinen Dimensionen vor den ebenso stattlichen Skrotum baumelte. "Potzblitz" dachte ich, "wo bin ich den da hineingeraten?"
 
Die naheliegende Frage, ob ich ein weißer Mann war, der sich über Nacht körperlich in einen Schwarzafrikaner verwandelt hatte, oder immer schon ein Dschungelmensch gewesen war, der sich nun plötzlich einbildete, sein bisheriges Leben als hellhäutig-autochtoner Alman verbracht zu haben, erschien mir beantwortet, als mich wie der Blitz der Gedanke an meine Erwerbsarbeit traf und sich das beklommene Gefühl einstellte, dort weder erscheinen noch mich rechtmäßig krankmelden zu können. Sicher würde sich nur ein echter deutscher Michel in meiner Lage mit solchen Gedanken belasten und das beruhigte mich ein wenig.
 
Es musste also eine körperliche Angelegenheit sein. Mühsam zwängt ich meine Beine und den fleischigen Stutenbeglücker in eine Hose, streifte mir ein Hemd über und ging zu meinem Nachbarn, der sich als jüdischer Arzt seinen Lebensunterhalt verdiente. "Oy vey, ein Neger!" schallte es mir entgegen, als besagter Dr. Schekelstein mich mit schreckgeweiteten Augen ansah.
"Aber nein, ich bin es doch, Herr Lauert von nebenan!" insistierte ich halb protestierend, halb flehend.
"Herr Lauert?! Aber Sie haben ja kohlrabenschwarze Haut, drahtiges, krauses Haar, ihre Augäpfel leuchten schneeweiß aus ihren dunklen Höhlen und ihre Lippen strahlen in einem satten Feuerrot!"
"Ja" bestätigte ich, "Das ist mir auch aufgefallen. Es muss sich um ein medizinisches Problem handeln, helfen sie mir!"
 
Die Gesichtzüge rund um Schekelsteins krumm hervorstehende Judennase verhärteten sich. "Hausbesuche kosten extra. Hat ein dahergelaufener Ausländer wie sie überhaupt Geld oder eine Versicherung?"
"Aber ich bin doch kein Ausländer, ich bin doch Herr Lauert von nebenan!"
"Na, sie sehen aber wie ein Ausländer aus, mit ihrer kohlrabenschwarzen Haut, den krausen..."
"Ja, Herrgott nochmal, ich weiß! Deshalb sollen sie mir ja helfen."
"Wir sollen den Namen G'ttes, unseres Herrn nicht mißbrauchen."
"Natürlich, natürlich... ich bitte Sie inständig, untersuchen Sie mich! Hier, ich habe auch 100 Geld dabei, bar auf die Hand, das ist doch etwas."
 
Bedächtig nickend winkte er mich herein.
GermanyBernd2024-08-08 21:28:23 · 2yNo. 316397reply
geil gut wie geht die story weiter?
GermanyBernd2024-08-10 23:35:11 · 2yNo. 316576reply
Das weiß ich noch nicht, ich habe so meine Zweifel, ob es sich lohnt, der Sache nachzugehen... Aber wenn mich mal wieder die Muse küsst, werde ich berichten.
/de/Post a Replyarrow_backarrow_upward