Mariupol wird von circa 2000 ultranationalen Freischärlern des neonazistischen Asow-Regiments besetzt und terrorisiert. Das muss zwischenzeitlich auch die verlogene deutsche Propaganda-Presse zugeben, denn der überall herumpöbelnde ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, der schon längst aus Deutschland hinausgeschmissen gehört, hat das offiziell bestätigt und sich selbst als Unterstützer und Amigo der Nazis geoutet.
Mehrere Blätter haben inzwischen den Fall des Nazi-Verteidigers Melnyk aufgenommen, siehe hier etwa die linke Frankfurter Rundschau oder die Kreiszeitung, lügen aber nach wie vor über die Russen. Selbst Henryk M. Broder tat anfangs des Konflikts erstaunt, als Putin die Denazifizierung der Ukraine als ein Kriegsziel nannte, und fragte unwissend, wo denn da „Nazis“ seien.
Nazis gibt es aber in der Ukraine einige, mit und ohne Hakenkreuz, aber es geht nicht um das Dritte Reich, sondern diese ultranationalistischen Freiwilligenverbände sind die erbittertsten Feinde der Russen. Schon Stunden nach dem Maidan-Putsch haben sie die russische Sprache in der Ukraine verboten, sie waren sofort Partisanen im Donbass, haben das Minsker Abkommen nie eingehalten und lieber jahrelang die russische Bevölkerung terrorisiert.
Und da kommt jetzt Mariupol ins Spiel. Es war immer eine russischsprachige Stadt, und 45 Prozent der Bevölkerung sind bis zum Krieg Russen gewesen, 48 Prozent Ukrainer, der Rest andere Nationalitäten. Und genau hier haben sich die 2000 Asow-Terroristen festgesetzt, die wissen, sie werden von den Russen lieber erschossen als gefangen genommen. Sie sind zwar offiziell der ukrainischen Armee angeschlossen, in Wahrheit aber selbständig. Und sie machen, was sie wollen.
Die Asow-Freischärler haben in Mariupol russische Einwohner als Geiseln genommen, russischen Frauen und Kindern tagelang die Fluchtkorridore versperrt und Gebäude voller russischer Zivilisten beschossen. Und natürlich alle zerbombten Gebäude und alle Toten Putin untergeschoben – und unsere gleichgeschaltete Presse glaubt lieber Nazis als Russen.
Für die russische Armee ist Mariupol somit ein großes Problem. Wie will man die Asow-Leute herausfischen, ohne in der Stadt viele andere Leute zu bedrohen und zu töten und große Schäden an Gebäuden anzurichten? Und genau hier hakt jetzt die russische Offensive.